La Palma – das grüne Paradies im Atlantik

Als wir vor zwei Jahren auf Madeira waren, hat mir die Schönheit der Insel den Atem verschlagen. Aber auch andere Väter haben schöne Töchter: Eine der kleineren der kanarischen Inseln macht Madeira den Titel der Insel-Schönheitskönigin zumindest streitig:  La Palma (auf keinen Fall mit   Palma de Mallorca verwechseln) ist ein grüner Traum mitten im Atlantik, dazu der reizvolle Kontrast der dunklen, schroffen Lavafelder im Süden und an der Küste des Eilands…herrlich.

Nach viereinhalb Stunden Direktflug von Hannover setzt die Condor-Maschine auf La Palma auf. Der Pilot muss ordentlich in die Eisen steigen: Die Landesbahn ist lang genug, aber eben auch nicht viel länger. Zwischen dem Flugplatz und der Inselhauptstadt Santa Cruz liegt Los Cancajos, eines der beiden (kleinen) Tourismuszentren der Insel (das andere heißt Puerto de Naos und liegt auf der anderen, der sonnigeren Seite).  Von drangvoller Enge ist bei beiden keine Spur.

Unser Hotel ist die Hacienda San Jorge  (http://www.hsanjorge.com/de). Die Anordnung der Häuser um den schönen Seewasserpool, geschmackvoll eingebettet in einen sehenswerten botanischen Garten und die landestypische Architektur lassen bestenfalls erahnen, dass das Haus mit 155 Betten nicht wirklich klein ist.

Auch La Palma ist nicht groß, bietet aber landschaftlich und in Sachen Klima ungefähr so viel Abwechslung wie ein kleiner Kontinent. Vier Klimazonen durchquert man auf den Weg zum knapp 2500 Meter hohen Gipfel des Roque de los Muchachos. Es erwartet den Wanderer (oder Autofahrer) das  wildromantische Panorama erloschener Vulkanschlote  und der grandiose Blick in den Caldera de Taburiente National Park, eine nach Westen offene kraterähnliche gewaltige Mulde  im Zentrum der Insel.

Man kann die Insel auf gut ausgebauten, wenn auch manchmal recht schmalen Straße erkunden. Die Servolenkung leistet Schwerstarbeit,   eine Kurve fügt sich fast nahtlos   an die nächste. Das Gefühl, 360-Grad-Wenden zu fahren, wird nach der 100sten Kurve übermächtig.

La Palma ist ein Wanderparadies. Allerdings ist etwas Kondition von Nöten. Die Weg sind oft so steinig wie steil, feste Schuhe ebenso unverzichtbar wie ein treuer Wanderstab. In den Bergen brennt die Sonne gnadenlos vom Himmel. Auch der coolste Städter sollte zumindest in Erwägung ziehen, dass sicher bald müde Haupt mit einer dezenten Kopfbedeckung zu schützen. Sonnencreme mit Schutzfaktor 40 plus ist Pflicht.

Auf der Ostseite setzten sich oft Wolken fest, die Temperatur lag immer bei angenehmen 20 bis 26 Grad. Im Westen scheint die Sonne häufiger und heißt uns unangenehm ein.

(wird fortgesetzt)

 

 

Und noch ein paar Fakten aus der Wikipedia:

La Palma (vollständiger Name: La Isla de San Miguel de La Palma)[3] ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln imAtlantischen Ozean und gehört zur Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma und ihre größte Gemeinde ist Los Llanos de Aridane.

La Palma ist eine der geologisch jüngsten Inseln der Kanaren, deren Vulkanismus an vielen Kratern und Lavaströmen entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater der Caldera de Taburiente noch sichtbar ist. Sie ist mit 40 % Waldbedeckung im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln die waldreichste und wird daher auch Isla Verde („Grüne Insel“) genannt. Da La Palma vom „Massentourismus“ verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.[4]

La Palma hat bei einer Fläche von etwa 708 km² eine Nord-Süd-Ausdehnung von 45,2 und eine West-Ost-Ausdehnung von 27,3 Kilometern. Sie ist mit einem Anteil von 9,45 Prozent[1] an der Gesamtfläche die fünftgrößte Insel des Archipels. La Palma liegt 417 Kilometer vor der marokkanischen Küste, 1.371 Kilometer vom spanischen Festland entfernt und 86,2 Kilometer westlich von Teneriffa.
Soweit die Wikipedia.

 

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