Uni-Alltag an der SWUPL

Nach einer freien Woche, begann am Montag die Universität. Ich studiere an der Southwest University of Political Science and Law, kurz: SWUPL. Das Campusgelände ist riesig. Es wird von breiten Straßen durchzogen, die auch von Autos und Taxis befahren sind. Zum Gelände gehört auch ein kleines Sport-Stadion, ein Schwimmbad und ein Sportzentrum. Auf meinem Stundenplan steht für Dienstag auch Martial Arts. Natürlich gibt’s auch eine Bibliothek:

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Die Vorlesungen werden auf Englisch gehalten. Wir lernen aber auch Chinesisch. Ich mache mir keine Illusionen, dass ich die Sprache lernen werde, wie man Englisch lernt. Aber es würde schon helfen, den Menschen im Fahrstuhl „Guten Tag!“ sagen zu können, sodass sie mich verstehen. Die Aussprache ist dabei ein besonderes Problem: das gleiche Wort in einer etwas anderen Betonung kann eine komplett andere Bedeutung haben. Dazu kommt, dass in Chongqing Dialekt gesprochen wird. Das wird nicht einfach.

Es regnet immer noch wie auch Eimern. In manchen Ecken stapeln sich die Regenschirme:

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Allerdings werden die Schirme nicht nur bei Regen gebraucht. Vor allem die Mädchen tragen sie auch bei Sonnenschein – um nicht braun zu werden. Denn weiße Haut gilt als Schönheitsideal. In den Beuaty-Shops, die überall über die Stadt verstreut sind, kann man sich die Haut bleichen lassen.

Die Uni-Gebäude haben teils beeindruckende Eingangshallen. Schön sind die Gebäude aber selten, weil viel Beton verbaut wurde. So wie hier:

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