Wieviel London in Yuzhong steckt

Wie eine Art Mini-Big Ben bildet das Befreiungsdenkmal so etwas wie die Stadtmitte. Das Monument mit einer Uhr an der Spitze fällt zwischen den Wolkenkratzern aber auch nur deshalb auf, weil es auf einem großen Freien Platz steht. Im Vergleich zu Gebäuden, wirkt es sonst eher unscheinbar. Umringt wird es von Luxus-Shops, vor allem von westlichen Marken wie Gucci oder Armani. Überhaupt habe ich noch nie so viele Marken, auch Luxus-Marken, im Stadtbild gesehen wie hier in Chongqing.  Hier sind wir mit einer Studentin der SWUPL unterwegs:

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Daneben fehlt es weder an einem McDonald’s, Pizza-Hut oder Kentucky Fried Chicken. Genauso wenig muss man auf Starbucks-Kaffee und Häägen-Dasz-Eis verzichten.

Das gilt natürlich nur für die Hot-Spots der Stadt. In den Seitenstraßen, abseits der großen Shopping-Malls, zeigt Chongqing ein anderes Gesicht. Und das ist weitaus chinesischer.

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Unser Lehrer sagte, wirtschaftlich sei China eine freie Marktwirtschaft. Und wer durch die gigantischen Einkaufs-Malls läuft, vorbei an H&M, Jack & Jones, weiter zu Calvin Klein, kommt sich eher vor wie in New York oder London. Modenschau inklusive:

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Die Unterschiede sind marginal: Die Klamotten der westlichen Hersteller sind teurer – auch wenn sie in China produziert werden. Und bei Mc Donald’s ist das Eis laktosefrei.

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